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Das Erste Mal

Ja das erste Mal. Tolles Thema. Vor allem für 13 jährige Mädchen im Ethikunterricht. Unsere Klasse wurde damals urplötzlich, ohne Vorwarnung, in Mädchen und Jungs aufgeteilt und dann begann der "Horror" schon.Eine ältere Dame mit leicht ökologischem Touch betrat den Raum. Vorstellen? Fehlanzeigen, war auch nicht nötig, wir wollten sie danach eh nicht wiedersehen.Die erste Frage lautete: "Wer von euch hat schon seine Periode?"Die werte Dame verstand partout nicht, weshalb die Mädchen vor ihr, welche sich alle auf die letzten Bankreihen verzogen hatten, sich nicht zuckten. Nach quälend langen Gesprächen über den Geruch des weiblichen Intimbereich, die Intimpflege und den groben Crashkurs über den Aufbau der Geschlechtsorgane verließ die Frau unseren Raum.Zurück blieben ca. 15 verstörte und verwirrte 13 jährige Mädchen. Welche, wohl bemerkt, nicht mal die Funktion und Benutzung von Kondomen gelehrt bekommen haben.Uns dämmerte, dass DAS unser Sexualkundeunterricht gewesen sein musste. Glücklich darüber, dass wir dieses Thema nun hinter uns hatte, jedoch immer noch leicht verstört, traten wir weiter unsere Pubertät an.Bei mir dauerte es 3 Jahre, bis es so weit war. Das erste Mal. Ein schöner Abend auf einem kleinen Dorffest. Alkohol, Musik, nette Herren. Oh es war wie das Paradies. Jedenfalls für mein 16 jähriges Ich. Pierre, ein netter, sportlicher Jüngling, hatte es mir schon längere Zeit angetan. Um so mehr verzückt war ich, als er mir ein Cocktail ausgab und wir nach seinem endlosen Gefasel darüber, wie hübsch und nett ich sei, endlich zum Kuss kamen. Mittlerweile bin ich heilfroh, dass DAS nicht mein erster Kuss, welchen ich mit 15 hatte, war. Sonst würde ich wahrscheinlich noch heute an einem Zungentrauma leiden. Keine Ahnung, weshalb mein damaliges Ich diesen Zungenwurmterror genoss. Naja, wie dem auch sei, wir landeten dann irgendwann in seinem Zimmer. Nach weiteren Zungenattacken kam es zu diesem einen Moment kurz vor dem Sex. Dieser absolut super heiße und romantische Moment, wenn er fragt, ob sie die Pille nimmt, sie verneint und nach einem Kondom fragt. Er aufsteht, im Schrank seines Vaters sucht und mit der vielversprechenden kleinen Verpackung freudestrahlend zurück kommt. Nun bekam er sie nicht auf, ich musste ran und dann saß ich da, mit diesem klitschigen Ding in meiner Hand. Wozu hatte ich Sexualkundeunterricht, wenn ich nicht mal gelernt hatte, wie man dieses Ding benutzt?(Ein großes Dank an die die Werte Öko-Schrulli) Naja nun musste ich nach dem Motto "learning by doing" leben. Ende des Liedes? Das Ding schnippste durch das Zimmer. Wie wir eigentlich danach noch in der Lage waren, miteinander zu schlafen, ist mir heute noch ein Rätsel.Auch dabei war es nicht so toll. Ich weiß nicht, wer diesem Jungen gesagt hat, dass Mädels es super finden, wenn er seinen Schwanz ganz, wirklich gaaaanz langsam, rausrutschen lässt, um ihn dann mit gefühlt aller Gewalt, die sein eher schmächtiger Körper damals aufbringen konnte, in mich reinzustoßen. Absolut unschön, besonders für eine Jungfrau. Eigentlich ein weitere Grund, weswegen ich ein Trauma haben müsste. Ich meine es war wie eine Nacktschnecke auf der Flucht, die auf einmal Ecstasy eingeworfen hat. Nach 2,5 Stunden hatte ich langsam keine Lust mehr auf den hechelten Nacktschnecken-Pierre und schob ihn herunter. Meine Tat, welche nun folgt, ist leider nicht wirklich ruhmvoll, aber mir blieb nichts anderes übrig, wenn ich meine Weichteile und meine mittlerweile schon aufgeschürften Knie retten wollte. Ich verabschiedete mich mit der Ausrede, dass ich heim muss und und lies die steife Nacktschnecke allein. Irgendwie tat es mir leid, aber ich sah keinen anderen Ausweg und mein kleines verstörtes Ich musste sich auch erstmal erholen. Ich dachte, dies wäre mein einziger One Night Stand gewesen, jedoch habe ich mich damals so ziemlich total geirrt...Übrigens: Bis heute habe ich Nacktschnecken-Pierre nicht mehr wiedergesehen.

1 Kommentar 22.8.16 04:10, kommentieren

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Jeder Anfang ist schwer

Hi Leute,Nach mehr oder weniger langen Überlegung, habe ich mich nun entschieden einen Blog zu starten. Wie es dazu kam?Nun, in letzter Zeit hat mich das Nikelodeon-Tennie-Drama-Fieber frontal erwischt und nach unendlich vielen Folgen "Awkward" habe ich mich mit der Blog-Welt angefreundet (kleine Nebeninfo: Die Protagonistin der Serie schreibt einen Blog). Jetzt stellt sich nur noch die Frage, was ich schreiben soll. Mein Entschluss fiel auf mein Leben. Okay, klingt jetzt richtig spannend, ich kann das Grillenzirpen schon förmlich hören. Aber Spaß bei Seite. Ich bin nicht gut gebildet in Sachen Mode oder Make-Up, kann eher mäßig kochen (wie die ein oder andere Magenverstimmung beweist) und meine Reisen waren auch nicht sonderlich spektakulär. Also bleibt ja irgendwie nur mein Leben, welche anscheinend recht interessant zu scheinen mag, wenn man bösen Zungen glauben schenkt. Also werde ich mal so einige Erlebnisse teilen. (Ich will das ganze jedoch nicht wie ein Drama-Tennager darstellen. So verfallen bin ich dem Nikelodeon-Wahn noch nicht :D)Ich bin eigentlich normal, auf den ersten Blick. Jung aber volljährig. Viele beschreiben mich als durchgedrehtes Huhn, welches immer Stimmung bringt, für alles und jeden ein offenes Ohr hat und jedem das Beste will. Dies war jedoch nicht immer so. Vor einem Jahr war ich an dem Punkt, an dem ich nicht mehr wusste, wer ich bin. Ab da war die Zeit der Änderung, wobei viele Menschen und Ereignisse ihren Beitrag geleistet haben.Also habt in Zukunft Spaß mein etwas anderes Leben besser kennenzulernen. LG euer Huhn

22.8.16 03:26, kommentieren